« June 2005 | Main | August 2005 » July 31, 2005

die ist original.

11:14 AM July 30, 2005

mein gestriger tag

unter den bäumen, ahorn, kastanien etc, da rauchen sie wieder die köpfe glühen glut so hell sind sie das man meinen könnte die sonne zu vergessen. was für ein bombenfest.
zwei zu männern rasierte glatzköpfe diskutieren ihre jobs der eine ist polizist der andere fragt: "was willst du von mir?" ich antworte mit dem einzigen willen zur vollkommenheit das mein ibook (ist zuhause, ich schreibe auf schmirgelpapier) weiss sei und das wetter morgen regnerisch bis bewölkt, oder auch trüb vielleicht gewitter, so zumindest der bericht. das weiss prinzipiell nur einer. demweiteren suchte ich nach einem wort. ich suchte ziemlich lange. stunden. das wort das man benutz um aus einer menge ein element zu lösen. nicht extrahieren. nicht extrapolieren. etwas anderes. bin immer noch nicht draufgekommen. der herr der fragte setzt sich in einen violetten ferrari testarossa und lässt pferde sprechen, wieviele es genau waren kannn ich nicht sagen, könnte es auch nicht bestätigen alles was ich wusste, weiss und wissen werde, jemals wissen werde ist die wahrheit, denn sonst hätte ich es nicht frei erfunden. aber für sie, zur zusatzinformation: ein haus in wien, in dieser stadt ohne wirkliche gegenwart, besitzt ein haus durchschnittlich 6 stockwerke und die stockwerke sind allgemein recht hoch. so um die paar meter weit. etc

wie so oft kommt es noch dicker: "er fuhr hinunter mit einer gruppe von siebzehn leuten" ich hake nach "ja aber wer und wohin?" "das ist ja nicht das thema, jedenfalls fuhr er dahin und wiesst du was passierte, ungefähr einen meter links der täglichen ansage?" "nein" "ist auch nicht wichtig. hast du zigaretten?"

zur gleichen zeit tuckert ein altersschwaches boot vorbei. nicht das aus der werbung nein. und die schirme flatterten, die bäume räkelten sich im wind. und dann wurde es auf einmal dunkel und zweifelhaft, und ich denke mir wie langweilig muss das sien. und die typen machen sich kaputt und der rest ist schon ganz grau vom sein. die ganze pracht. so viel und noch mehr. der urplötzliche zustand der nciht mehr fassbar ist. du kannst dir ja heutzutage schon wirklich fast alles kaufen. wie einen cheeseburger, das ganze leben, das ganze programm. schon gewusst? du lachst. nur obszön wie weiter? mein projekt für den august heisst bewusstsein. ich ich warte du wartest alle warten doch immer nur. lohnt sich das warten auf die ewigkeit? und zeig mir die rückseite des papiers nicht. denn es ist der klang ist der klang verstehst du. auch wenn du in der disco bist, oder im boxring, auf der autobahn im schwimmbad keine ahnung - trag deine brille oder auch nicht. denn blind bist du ja sowieso. der herr im grünen hemd (er wusch die tasse nicht ab...) kommt, öffnet eine tür. jetzt interpretier. was immer du willst in dieser mörderischen hitze. ich springe, springe springe in gedanken und wo bist du ? der typ im grünen hemd: "das leben ist doch auch nur ein einziger betrug.!" trotzdem stürzen alle wieder von vorne und vorne ab. c'est la vie. und wieviele körper hast du schon verflochten in deinem leben, in diesem schummerigen licht einer fata morgana des heissesten tages dieses sommers. heiss? relativer term. sagt nichts aus wenn du es genau nimmst. baby. eine kristalllampe wirft schatten in das dunkel, obgleich dies eigentlich nicht geht. unmögliche prozedur. nico meinte einmal zu mir: "deine texte sind gut, aber zu lange." "das ist keine lyrik, das ist ein bombardement". i see you looking at me. why don't you do sth? "und wenn ein lied meine lippen verlässt" jaja. lügner. lügen. alles lügen. weiter ich bin berührt mich dreht es schon vor rund. wie die nacht über die welt du sack willst auch nur den finger in den arsch gleiten lassen. ich habe gewonnen und verloren. gleichzeitig. fucker. ich seh dich usw.

das dichteste gewächs ist immer noch mein eigenes hirn. also was willst du ? das buch absurdum fühlt sich nicht so schlecht an. what are u doing? i need air. go outside. have a coffe. i read and i write stories about the nonsense of life. i sit underneath the trees. my clothes are white call me white i am white. i got this book form z by bv that make me understand writing is nothing but coding your own life in words and letters. those who understand are welcome. for the rest of them it does not matter anyway. there is experience at every corner of the city. it is not about taking pictures but making pictures to re-think tank man. a picture says mire than a thousand words? a thousand words say more than a million pictures. und irgendwann vergeht auch die zeit schneller. noch schneller.

soviel zu meinem gestrigen tag, heut war ich schwimmen

05:14 PM July 29, 2005

heut nacht hatte ich im traum meinen allerersten fallschirmabsprung. wahnsinn. über bamberg. im arm hatte ich eine lebensgrosse statue aus marmor oder sandstein. macht ja nix. fliegt ja gleichschnell. jedenfalls wollte ich dan kreis besuchen, der wohnte komischerweise in bamberg und nicht mehr in zürich, und zwar in bamberg an der hab ich vergessen wie die strasse hiess aber war die nummer zehn. irgendwer hatte ein flugzeug, ich hatte seltsamerweise ein parachute dabei und so kam es zu dem absprung. die landung war sicher. aber ich zitter immer noch vor aufregung.

09:18 AM July 28, 2005

die ventilatoren laufen heiss in wien. muss jetzt trotzdem noch schnell raus. sind glaubs 35 grad oder sowas. tunesien.

05:57 PM

book.jpg

und noch ein speedposting bzw die abschrift einer blindschrift aus meinem kalender von heute

unterwegs im 18. eigentlich eine reise von meinem heim entfernt. buchübergabe mit adaveen am handelskai. beide mit bombentaschen. trugen absurd und bittersüss und vian und ich saturn da war eine metro usw. ging ich noch gefrorene sardellen betrachten. cala im dogenhof. die verlatzte frau führt ihren hund nein wir schnorren nicht. die geister der liebe. oh ja. die menschen tragen sonne im herz oder wenn nicht vielleicht einfache nur ein billasack mit dem täglichen einkauf. das cello sollten wir noch ein wenig verzerren. na aber hör mal sprach der hund der kleine deine schreift ist ganz schön viereckig heute und um 17 uhr muss das zeuig draussen sein aus der holzhausergasse. ein mittelprächtiger chauffeur lädt türgisgepunktete gladiolen ja lezute es ist sommer in der stadt und niemand merkt es, denn die minuten verfliegen, nein sie schwirren wie die hummeln in den malven meiner mutter, die minuten essen sich satt satt an den pollen , die pollen die blüten, die malven die menschen das sind wir sie udn und solange die welt sich dreht sich weiterdreht solange der bronzene ventilator sich dreht und staubige luft im raum verteilt solange du dein glück einschätzen kannst und ein schatten vorbildlich sein abbild auf den grauen teer blättert. er ist eingenäht in karton?. solange du in gedichten in poesie denken kannst ist noch nichts verloren.

04:51 PM .

durch die natur im zweiten gang, die anderen gehen nicht, also laufen nicht, drehen nicht. rad auf der strasse gefunden. mitgenommen. ist kein diebstahl, kommt mir damit nicht, wer schliesst schon sein rad ab? misere mei auf dem ipod (ist eigentlich der begriff des walkmans obsolet geworden, abgeschafft?) da strampel ich der donau entlang um zweiten gang, die gregorianischen im ohr, sie machen langsam aber die langsamkeit ist bewusst, wird dadurch konkret und gewollte. konstruktiv. hechelnde senioren, gestählte mid-vierziger, damit mit kurzen aber immer noch auftoupierten haaren diskutieren ihre themen, hier ein überdimensionaler bierbauch dort ein mann, der ist verdächtig braun, die schokolade. nein, ja, die sonne, die sonne tut ja schon unheimlich gut tut sie. eis ja, und kämmt euch schön brav für die auftritte. alles was mir blieb ist zb die hand einer schaufensterpuppe, die nahm ich mit damals. nahm ich mit damals als alles noch leicht und wild war. ich frauge nur. all die gestählten jungs. channoine. "so stelle ich mir einen sommer vor" sie ist ca 65 und ebenfalls braun wie schwarze schokolade. ich mag schwarze schoko nicht. ein schwimmer schwimmt gegen den strom und sobald er eine gewisse höhe erreicht hat, lässt er sich wieder zurücktreiben um von vorne zu beginnen. ich stelle mir vor wie er ertrinkt und nehme den gedanken im selben moment zurück. alles was sie denken kann gegen sie verwendet werden genau wie ich es etwas früher in gedanken zurücknahm, einem mich anhupenden autofahrer den mittelfinger, wie vulgär, den mittelfinger gezeigt zu haben. sie gut, oder probier es zumindest. irgendwann trinkst du soviel das du nur noch karminrot siehst. das ist der mann. und immer wieder kommen erinnerungen aus ihren gräbern empor. der stählerne bodybuilder in der spydergalaxy zum beispiel. der allen so leid tat, weil er seine immens dichte körperbehaarung mit dem rasierapparat in den den griff bekommen zu versuchte (anstatt seinen körper zu akzeptieren. als mann?) und sich so wie eine wandelnde dachsborstenbürste anfühlen musste.

nicht jeder hat die zeit. nicht jeder traut sich.

aechz. das war ein speedposting.

02:32 PM July 26, 2005

und frei nach r goetz: in diesem sinne, energie

ja ja, ich spüre sie schon

10:34 AM

und es ist die zeit. ich hör auf zu rauchen. hör auf zu trinken. hör auf morgens um neun ins bett zu gehen. hör auf alles ungeregelt hinzuschmeissen und merk doch gar nichts dabei. ausser das draussen die sirenen weiterrasseln. in der kronenzeitung, dem schlechtesten krimi einer seinen finger im zug verloren hatte, und der finger dann 60 kilometer reisen musste bevor ein polizist ihn zurückbrachte, so dass er angenäht werden konnte.
und doch irgendwie ist es auch gut wenn die dinge nur noch besser werden können. vielleicht sollte die sonne mal wieder brennen, so richtig. wie vielleicht auf krk oder lesbos oder mykonos, am strand von rio oder in columbien, wo nicht mal der tod mehr etwas zählt.
ich bin schrecklich.

10:32 AM

rooftop1.jpg

weils so schön schwarzweiss ist. und mitten in der nacht, und laut, und irgendwo über den dächern wiens. thehandydandy

10:19 AM

manchmal ist das leben ein disaster. wenn dinge schieflaufen und plötzlich noch mehr schiefläuft. wenn du auf wohnungssuche bist und gleichzeitig alles kaputtgeht. wenn du dies und dies tun musst nur um zu überleben. nein, weisst du es geht dir nicht an den kragen. die welt tut nur so. und doch fühlst du dich ausgelaugt und alles krabbelt und kriecht an dir hoch. und dann geht auch noch die waschmaschine kaputt, und hättest du doch den job angenommen, dann könntest du nämlich schnell nach irgendwo fliegen übers wochenende einfach so aber jetzt musst du schauen das nicht auch noch der steg nach döbling oder wie das heisst durchbricht und der himmel ist in weisser spülfarbe gemalt und du hast hunger und durst und keine ruhe vor nichts.

und vor allem, du klingst so schrecklich pathetisch.

10:13 AM suche wohnraum

contact run at sonance dot net

09:38 AM July 25, 2005

test

04:23 PM

alle in kroatien.
n ist in kroatien, m, b, und s mit seinem bruder nächste woche. ich frag ihn grad was da ist in kroatien oder ob sie den hai immer noch nicht gefangen haben oder ob jetzt alles billiger wurde. und es kommt sogar noch dicker. die gehen oder sind alle auf krk, die insel mit dem komischen namen. ich war auch mal auf krk. damals, mit der familie. vor zwanzig jahren? oder vielleicht weniger. jedenfalls familienurlaub. und auf der fahrt da runter flog mal ein comicheft aus dem auto, und schokolade, und vielleicht noch mehr. und auf krk angekommen, in irgedeiner pension, ich war mit der schwester in einem zimmer - haben wir das grosse moskitomassaker angerichtet. die wände gingen fliessend von weiss in weiss mit roten punkten über. wir sahen das erst am morgen, denn wir schlachteten im dunkeln. und sind dann abgefahren. das zimmer mussten sie sicher neu streichen, die armen pensionler.

morgen schwimmen.

01:15 PM July 22, 2005

Vorteilscard, bizarre Erfindung. Nein, hattte ich nicht. Draussen drehen grosse Windräder ihre endlosen Runden. Unbeirrbare Kraft, Leistungen der menschlichen Erfindungsgabe, aber Energie kam seit jeher von woanders, geht woanders hin, ist etwas anderes. Nico erzählte einmal das Wartungstechniker in die Schwingen dieser Monster kriechen um sie auf Risse oder Abnutzungen zu untersuchen.
"Nein"
"49 Euro bitte"
Ich bezahle. Die Gleichmässigkeit einer Zugfahrt, diese Geradlinigkeit in der Bewegung, diese Konstanz.
Transit.
Verlorengegangener Glaube.

10:34 PM July 13, 2005

bin in den ferien und spüle in der vergangenheit.
wetter heute mittelmässig bis bewölkt, wie verletzlich man doch ist

08:57 AM

sieht nach sommer aus draussen. der richtige moment um die stadt zu verlassen. und genau das mach ich heut mittag. und zwar mit meinen beiden lieben eltern. weil die sind grad in wien. und zwar mit dem auto. und die packen mich gleich mit ein. also ich lasse mich miteinpacken. und dann röhren wir durch ganz österreich richtung westen. und dann hoff ich mich mal zu erholen. sitz in einer kühlen kellerwohnung, eingedeckt mit satanischem material (der arbeit wegen, sorgen sie sich nicht..)

08:55 AM July 12, 2005

heute nacht spielten pantera (nicht unbekannte metal band aus texas) in einem gartenhause von bekannten meiner eltern in oberfranken deutschland. bin mir nicht sicher ob es das gartenhaus war, aber sie spielten da. ich war auch da. es gab auch eine vorgruppe. der gitarrist der vorgruppe hatte seinen amp derart modifiziert, mit zerbrochenen gitarren, hatte die zerbrochenen gitarren zu einem bündel zusammengezurrt das der amp das dreifache von seiner ursprünglichen dicke gewonnen hatte. profiskater tun das auch mit ihren zerborstenen boards. als andenken an ihre eigene wildheit. an der hinterseite. ich hielt zuerst die vorgruppe für pantera, sie waren jung, nicht schlecht und spielten schnellen metal. ich kann mich noch an die songzeile "life is a melody" erinnern, die der zweite gitarrist, er hatte wehendes, langes dreiwettertafthaar, wie es sich gehört immer sang. nur wenige leute schauten der vorgruppe zu, sie waren auch nicht besonders gut, oder nicht so gut wie man es von pantera erwarten hätte können. und dann kamen sie. alte hasen. alte jungs.

plötzlich war die rückfront des kleinen, saunaartigen zimmers in dem das traumkonzert stattfand nicht mehr vorhanden. anstattdessen war der blick auf eine unendlich weite, saftig grüne wiese freigegeben. pantera spielten, oder vielmehr sangen sie a capella. während sie sangen, hielten sie ihre eigenen kinder, in weiss gekleidet an den händen. auch andere leute aus dem publikum erklommen die bühne, ebenfalls mit ihren kindern an den händen. die szenerie artete in eine friedliche, gottesdienstähnliche groteske aus, und während das konzert lief, war ich plötzlich mit mehreren leuten auf der unendlich weit reichenden wiese und rutschte duftende, beblumte wiesenhänge auf meinem hosenboden herunter.

huh? wo man nicht überall rumkommt im schlaf

09:27 AM July 11, 2005

dann war da dieser traum in dem ich auf der flucht bin. da ich in träumen relativ häufig auf der flucht bin, hier meine persönliche analyse, und dann der traum.
"die flucht l.g.'s träumen haben zweierlei gründe. erstens findet der starke drang nach einem wie eine offene wunde im raum stehende und zeitweilens start unterdrückten wunsch und wille nach realitätsflucht hier seine manifestation. weiters, und dies ist der wohl noch mächtigere punkt, dienen fluchtszenarien, vergleichbar mit jenen actionszenen aus jamesbond filmen, dazu, sowohl möglichst viel handlung wie auch möglichst viel handlungsterrain in möglichst kurzer zeit und auf komprimierteste weise abzustecken und zu erfahren"

da war dieses haus. es war riesig. es war utopisch und bunt, stand da vor der skyline einer grosstadt und war noch grösser als diese. das haus alleine war für sich selber mächtiger als die ganze restliche stadt, so gross war dieses haus. es war eine art stadthaus, eine ganze stadt in einem haus. und eigentlich noch mehr, es war eine riesenhafte arche, ein dinosaurier der träge wie ein kopfjägerweltraumschiff auf der landebahn auf seinen nächsten einsatz wartete - wenn du jedoch den lift nahmst, dann waren da nur sechst stockwerke, und jeder ausgang in jeden stock gab ein derart gigantisches inneres plateau frei das dir der atem stockte. von aussen gesehen waren die unteren drei drittel des hauses mit bunten lamellenartigen waben bedeckt, die sich in einem winkel von ca 20 grad nach unten öffneten. der obere drittel des gebäudes schien aus holz gebaut, einem piratenschiff nicht unähnlich und die spitze säumte ein gläserner turm mit aussichtsplattform. der kruden architektonischen stilbrüche verstärkten den eindruck einen mächtigen, archaischen organismus vor sich zu haben.

ich weiss nicht mehr wie ich hineingekommen war, aber ich wurde verfolgt und es blieb mir keine andere möglichkeit als in diesem gebäude, oder was immer es gewesen mag sein, unterschlupf zu finden. im traum gibt es keine distanzen, keine zeiten, aber die ersten ausleger der stadt waren zu weit entfernt und plötzlich erhob sich dieses haus wie ein fingerzeig von oben vor mir, über mir. ich stand plötzlich im tiefen schwarz eines schatten grösser als alles was ich jemals vorher in meinem leben gesehen hatte, und während ich immer noch weiterrannte, auf einen eingang den ich nicht sah aber fühlte zurannte, wurder dieser schatten immer grösser, schien mich wegzudrücken, auszustossen, wollte meine kraft testen, mit mir kämpfen.. ich hörte eine stimme, tief sakral donnernd aber ich rannte weiter, rannte und rannte. konnte die verfolger in meinem rücken spüren, fühlte sie näher und näher zu mir aufrücken. konnte den irren gehenden atem in meinem nacken wahrnehmen, was mich trotz aller erschöpfung noch weiter antrieb. fiebertraum.

die geschehnisse im haus bleiben privat, kann jedoch anfügen das mein verfolger leo peschta hiess.
guten tag noch.

10:53 AM

an die sechs autonome träume in einer nacht an die ich mich erinnern kann. der wohl erstaunlichste war der letzte, in welchem ich einer mir unbekannten person die vorhergehenden träume erzählte. auch traf ich beim autostoppen einen david hasselhoff nicht unähnlichen sehenden mann, der mich, übrigens nackt, also ich nicht er, auf meiner mission einer schulkollegin im spital das blut auszusaugen mitnahm.
mein anfängliches erstaunen über seine offensichtliche ähnlichkeit mit david hasselhoff wurde noch um ein vielfaches gesteigert als er (immer noch mich zum krankenhaus bringend um der schulkollegin das blut auszusaugen bis auf den letzten tropfen) bei einer kleinen autoreperaturwerkstatt einbog und auto wechselte. und jetzt raten sie einmal in was für ein auto wir uns als nächstes setzten? richtig. es war kit. wo man nicht überall rumkommt, im schlaf. er war es.

10:30 AM July 10, 2005 machine slang

in Berlin, is located high and is awake, spreads fl?l starting from and to h? the thoughts of humans in ubahn with allt?ichem, allgegenw?igen sadness also gl? and perhaps changes l?elnd, slowly one thinks in no language it is the thinking language, completely own universal f?sich and therefore functions the telepathie simply so also, without language shoot we all alive past. "nothing more think, its, Berlin" one arrive simply only there again and again at the wall. "in such a way k?te a history begin". get also desire humans to observe, perhaps is it somewhat of hire whom I?rhaupt all-dearest do these humans, which live. it is exactly this conception, which I thought already often if one am dead, perhaps is it really all among us, invisibly however still directly f?g to all, k?en not to ber?en and do not communicate however are f?g too h?n to see simply hires also too f?en. that was my conception as a child if I unobserved already f?te itself, and was something nevertheless, there even if only in my head of my fantasy music to it tom WAITS has a new. it becomes now young, says it in the mirror and paints themselves the hat. and think to?.

12:16 PM cut it up 11:23 AM July 08, 2005 zur erinnerung

survive.

computer viren verbreiten sich über floppys, das netz, sind in programme eingebettet setzen ihre reise in nullen und einsen fort, angeklickt.
subversive information beim mensch, der glaube an etwas, wird über die datenautobahnen SPRACHE, ohren, augen, werbung, tv, kino, bewegung, gesten usf. geleitet; einzelne programmcodes gruppieren sich zu "gangs" und bilden überbegriffe, die sich wiederum, mit dem gesammelten, implizierten sourcecode weiterdistribuieren. der infizierte gedanke. wie der computer, eine geradezu dümmliche elektronische maschine nur dazu dient dinge auszuführen und zu replizieren, sind wir cellulärautomaten mensch ebenfalls geradzu überfreundliche hosts gegenüber den virulenten, wendig schlauen outlawDNA viren.

der infizierte gedanke manifestiert sich im glauben, auch im glauben an das unmögliche, die religion, ganz im unterschied zur wissenschaft, welche testbar, erweisbar, präzise etc ist, dies zummindest dawkins sum-up.

01:28 PM

WO MAN NICHT ÜBERALL RUMKOMMT, SCHLAFEND

12:46 PM

na, wie wärs?

Es war ein brennend heisser Julitag als ich in meiner Kabine sass, auf den letzten Resten eines verschmolzenen Snickers herumsaugte und Radio24 hörte. Mir war schlecht. Es war einer dieser Tage. Konzentration auf dem Nullpunkt. Zuviele Stimmen in meinem Kopf. Wie kleine Nagetiere schwirren sie durch mein Gehirn und fressen sich durch einen Gedanken nach dem anderen, hecheln mir Verbe die ich noch nie hörte zu, diese wirren Stimmknödel, platschen irgendwann schliesslich wieder zurück in den Ursrpung, die Ursuppe, aber die war ja auch schon verseucht. Aber immer noch ist sie geräuschvoll und sehr laut. Man könnte sie wahrscheinlich noch über dem Jupiter hören so laut ist sie. Ein memetisch aktiver Virus nagelte sich gerade in mein Hirn: "Whoooha, der Sommer hat uns in der Schmelze Leute - durchhalten ist die Devise. 35 Grad und nichts aber auch gar nichts anderes in Sicht. Wer dies jetzt nicht in seinem Swimmingpool oder einem Schwimmbad hört, sollte sich schleunigst auf den Weg machen um sich eine Abkühlung zu verschaffen. Und jetzt Reggae Flavour für alle Sonnenliebhaber, für die aktiven Hasen da draussen. Theo Karan am Mic...let's go I LOVE YOU!" Aus den mickrigen Boxen des Handradios wimmert "Red Red Wine" von UB40 wie von unbedeutenden kleinen Zwergen gespielt ich hasste diesen Song und ärgerte mich nichts zu sein, nirgends von dem zu sein was der verfluchte Radiomoderator schon den ganzen Tag herunterleierte. Der ganze Blödsinn und das immerforte Kreisen um die selben Schwachsinnigen Themen. Aber immerhin war die Musik auf 24 nicht gar so zweitklassig wie auf all den anderen Sendern. Die Sonne stand jetzt in horizontaler Linie zu meiner Kabine, während die Melancholie immer unermüdlicher fortzuschreiten schien, wie ein fleissiges, fieses kleines Maschinchen, ein vollautomatischer Miniaturroboter, nur zu einem Zweck gebaut. Und ich stellte mir vor wie all das wäre, eine Frau zu haben, die auf mich warten würde, and die ich mich erschöpft schmiegen könnte nach der Arbeit, oder mit der ich, ach, nichts.

Während ich ein Strebe hochfahren liess kam mir der Traum der letzten Nacht in den Sinn, unvermittelt. Wo man nicht überall rumkommt, schlafend. Spätsommerlich, grün, eine kleine Bahn war da, eine Bahn ohne Haltestellen, ohne Fahrplan und ohne Schaffner. Auch keine Fahrgäste waren da. Es gab nur die Schienen und eine Bahn. kurze Schienen nur wenige Meter lang, die ins nichts und gleichzeitig überall hinführen könnten. Ich setzte mich auf eine Bank und wartete. Ich wartete tagelang und nichts passierte. Im Traum kannst du ganze Jahre in Sekunden verleben dachte ich mir in meiner Kabine. Ein kleiner Trampelpfad, wahrscheinlich von Tieren, also von uns, führte den Berg hinunter. Er war sehr steil und mit eisernen Gittern abegegrenzt. Für die Sicherheit, sie wissen schon. Schöne Häuser säumten den Pfad. Ich, auf meiner kleinen Bank sitzend, auf die Bahn wartend lauschte der Stille. Es war ein Traum ohne jegliche Geräusche, keine Vögel, keine Menschen, kein Nichts. Nur gespenstische Stille um mich herum, um mich auf meiner Bank auf die Bahn wartend. Abgeschottet von allem im Traumuterus.
Die Strebe war angekommen und unten, unten auf der arge war eine neue montiert und ich fummelte gedankenverloren am Kontrollhebel herum. "Gus, noch die vier Wände dort links und dann machen wir Schluss. Morgen gehts weiter mit dem restlichen Haufen. Alles ok oben bei dir? Over" Ich antwortet "oke, alles Roger hier oben. Sag mir bescheid wenn das Teil sitzt" Während sie unten noch mit den Stahlseilen herumhantierten sah ich Clemens zur Baracke gehen "Ist dran, kannst es rüberziehen. Over".
Ich liess die Strebe auf rund zehn Meter hochfahren und zog sie rüber zum Rohbau, wo fünf behelmte Arbeiter wie kleine, Zigaretten rauchende Legofiguren auf sie warteten. Wie witzig sie aussahen unter ihren gelben Helmen, ich hatte Durst. Der Kaffe vom Morgen war von der Hitze immer noch lauwarm aber ich hatte schon lange keine Lust mehr auf Kaffe, ein GinTonic mit Eis wäre mir lieber gewesen, es ging ja nicht mehr lange. Es waren noch knapp zwei Stunden bis Feierabend. Während die Kollegen unten Vorbereitungen für die nächste Palette machten, stieg ich auf die kleine, ca einen quadratmeter grosse Plattform hinter der Kabine um eine Zigarette zu rauchen. Das Rauchen in der Kabine war verboten, und mit den Verboten, welche von ausserhalb, also von ausserhalb der Baustelle gesehen werden könnten, war man streng. Also ging ich hinaus auf die kleine Plattform, nahm mein Sturmfeuerzeug und eine Marlboro aus der Jacke und genoss die Aussicht auf eine Stadt die gar keine Stadt war. Ich betrachtete den grossen Bohrkopf, den sie gerade zum säubern aus dem riesigen, perfekt runden Loch, das zur Votivkirche zeigte zogen. Wir bohrten hier jetzt schon seit knapp drei Wochen. Jeden Tag ein paar Meter mehr. In wenigen Wochen würden wir die andere Mannschaft, von Westen her kommend erreicht haben und würden einen Tunnel von einer Gesamtlänge von fast 200 Metern in den Granithaltigen Untergrund der Stadt getrieben haben. Während ich an der Zigarette zog, beobachtete Ich die Kreutzung direkt unter mir. Schon oft spielte ich mit dem Gedanken, mich herunterzuwerfen, immerhin würde ich dann einmal gross in den Zeitungen rauskommen. Die Menschen, das Leben wurde mir oft so nichtig wenn ich das, was als Leben bezeichnet wurde, von hier oben beobachtete. Aber wenigstens musste ich die Gesichter nicht von nahem betrachten. Sie erinnerten mich, klein wie sie aus dieser Distanz schienen, immer mehr an Tiere. Käfer. Wie sie ihren Aufgaben nachgingen. Aufgaben die sie für andere Menschen zu erledigen hatten. Die gelben Helme der Arbeiter liessen die Szenereie aussehen wie ein Computerspiel. Aufgaben die keine ihrer Aufgaben waren. So wenig wie meine es war. Als ich mit der Zigarette fertig war, kletterte ich wieder in die Kabine hinein und empfing durch das an der Decke hängende Walkie Talkie die nächsten Anweisungen. Die Stahlseile spannten sich zu eisernen Linien, als ich geblendet wurde.

12:43 PM

mal aufgestanden und ferngesehen. e fragt ob es denn wieder losgehe jetzt, das mit den bomben? ob es wieder losgehe? am fernsehen empörte londoner über die menschensverachtende tat bei der mindestens zwanzig menschen um das leben kamen. ist ein leben in einer finanzmetropole mehr wert als ein leben unter staub und dreck? wieviele bomben knallen täglich? wieviele gewehre? ach das klingt alles so pathetisch, soll aber nicht so gemeint sein.

10:38 AM July 07, 2005

mit 083 zu irgendeiner rechtsberatung, egal. nachher jedenfalls billa und hopp, das schlimmste was einem handydandy passieren kann: handy weg. ich voller panik zur nächsten telefonzelle, sämtliche papiere fliegen aus meinen taschen, banknoten - meine wohnungsmiete - wirbeln durch die luft, ich tanze auf der strasse wie ein irrer derwisch um sie wieder einzufangen. dann wähle ich meine nummer 0676.. (entry sponsored by t-mobile) ... combox, nochmal combox. ich wähle dutzende male und immer combox, verdächtige schon das alte ehepärchen in der ubahn das mich so beäugte, renne dann nach hause, ärgere mich. wie kann man nur soviel pech haben innerhalb weniger wochen. telefon weg, schlüssel weg, freundin weg. alles weg. zuhause schmeiss ich den billasack in die ecke, stürme wieder aus dem haus heraus.. renne zum billa, frage sämtliche angestellten ob sie ein handy gefunden haben, nein. renne zum schwedenplatz und dann in das büro zurück nirgendwo ein handy. ich bin restlos konsterniert. schlappe deprimiert nach hause, will alle termine absagen. fahre mit dem lift nach oben. schlappe in das schlafzimmer und da liegt es. bin wohl etwas verwirrt momentan.

03:39 PM bewegung

bekam früh morgens ein sms mit dem inhalt "alles ist in bewegung und ich liebe mich". dann sass ich da und überlegte. und überlegte. und überlegte. tatsächlich, alles ist in bewegung. und hätte der kosmos ein mittelpunkt, er würde immer kleiner. und dann bewegt sich auch alles ständig schneller, hinzukommend. und ich überlegte weiter. können gedanken stillstehen. was bedeutet es. bewölkter tag.

12:19 PM

4:52 aufgewacht und verkühlt.

05:26 AM July 06, 2005

06:36 AM

zwei stunden hinter mich gebracht. zufrieden. und ein vierzig meter langes internetkabel von nebenan hier rüber gezogen. so lässt sich beim kaffe besser on the fly was bloggen. entspannung muss sein. so wie ich mich in eine berlinerin verschaute und dabei an den toten jan denken muss. die villa in wannsee und den alten mercedes von seinen eltern mit dem wir durch die verschneiten nächte schlitterten. die silversternacht in der wir beide keinen pfennig hatten bei minus zwanzig grad. draussen rollen die ersten mülltonnen ab. pause.

06:22 AM

05:22 AM

heute aufgewacht um 3.11am. ich wollte wieder einschlafen, was gibt es besseres als um kurz nach drei aufzuwachen mit dem guten wissen darum, noch stundenlang zu schlafen. i could if i just would. eigentlich war mein plan ja, der hitze in unserer dachwohnung zu entkommen und so den nachtrhythmus den ich mir in den letzten sechs wochen anlebte zu einem morgenrhythmus zu wandeln. nun, es ist regnerisch und kühl draussen aber ich sitze trotzdem, bei offenem fenster und blick auf ein graues, verschlafenes wien, mit wirrer geschichte im kopf in der küche.

04:48 AM July 05, 2005

hitze im zweiten. um sieben kurz auf die klasse (die ist ja zu..) umd einen n zu treffen der uns gehörig tadelt auf bezüglich probenmoral. ich meinte ich brauch pause, wenigstens diesen dienstag lang und will einfach schön und zuhause und kein max und lesen und früchte schälen und suppen kochen dem regen lauschen an die decke starren und summen oder auch mal nichts tun der computer kann warten die dandys auch, nein können sie nicht aber drei tage müssen sie das jetzt. am donnerstag setz ich mich dannn an die steps versprochen. hab es vorhin wieder mit illuminati zum einschlafen versucht, muss ja quasi nach plan morgen um vier aufstehen und, man glaubt es oder nicht, die sache hat erstaunlich an spannung gewonnnen. james bond ein fliegendreck dagegen oder zumindest verwandt damit.

10:24 PM

mehr fotos sind auch grad nicht aufzutreiben. bzw ich erspar mir die mühe der zeitverschwendung, alles was über ein .txt file hinausgeht als niederwärtige zeitverschwendung betrachtet, so ein dienstag, ein ganzes htmlindexblatt auf wackelige socken zu stellen. stattdessen war ich wieder mal im heiligkreuzhof, da kommt heut irgendweine jury aber der aufsichtsmann, der nette h., derjenige der zufälligerweise alle maschinen anstellt (bzw weiss wie es geht, reihenfolge etc), den kampf mit sich vor dir sträubenden soundkartentreibern kennt usw - der ist heut nicht da. ausgerechnet. ich war da, schmiss mein zeug an, tätigte eine kurze kontrollpirouette und zog unter regentreiben fröstelnd wieder ab. blöderweise ruft n um 13.44 an, das es nicht geht, nicht mehr oder schon wieder nicht. mein telefon lag unter dicken decken im schlafzimmer während ich tee braute. vielleicht hat m maus den stecker gezogen, aber ich vermute lichtinterferenzen (die lichter im nebenbau waren noch aus, der bürokrat p.m. breitete gerade seinen stapel akten darüber) - nun was solls. kaufte mir dann eine germknödelsuppe mit fritaden und backerbsen, beschiss das interspar restaurant um genau zwei germknödel denn diese waren mit fritatde überlegt und so bezahlte ich nicht. bitte anzeigen.. zwei salat. kartoffel und carots. und schon ist wieder 2.58h.

02:59 PM

02:49 PM

die grundbedürfnisse eines menschen

also erst mal kommen die titel wieder raus.
den rhythmus gefunden, war zwar um zehn im bett, konnte dann aber wie nach plan nicht schlafen und las noch hundert seiten illuminati (in der hoffnung sie würden mich in den schlafe langweilen). so ging es dann bis ein uhr und punkt sechs, nicht wie vorgesehen um vier, war ich wieder wach. der sturm draussen scheint es nach österreich geschafft zu haben, nachdem er frankreich, belgien und teile deutschlands schon unter wasser setzte. mach den fernseher an beim händewaschen und die haben nichts besseres zu berichten als verpatzte urlaubsfreuden auf campingplätzen in holland, als ob das nicht schon allein ein verpatzter urlaub wäre. hier knallen jedenfalls die fenster und türen laut um die wette. gestern träumte ich, wimbledon zu gewinnen. war ein nettes spiel, mir gelangen die unmöglichsten schläge. vielleicht war da eine querverbindung zu roger federer intakt, ich wusste nicht das er zu dieser zeit das finale spielte. eine alte geschichte ausgepackt, eine art märchen zu dem ich mich inspirieren liess. aus einer zeit, vielleicht vor zwei monaten als alles noch besser ging. eben ist michi aufgestanden. der fernseher läuft noch - deep impact, ach was haben die amis doch für eine schaden - michi ist aufgestanden. dann der traum heute nacht, ein traum von einer art unterhaltungsboot. ich war pianist, und für sieben stunden in der pianobar spielen konnte ich bei freier kost und logie auf dem unterhaltungsschiff mitreisen. dann kamen freunde. wir hielten an einer villa, ich war im schlafanzug und hatte etwas zuhause vergessen. ich bezahlte an der bar eine rechnung von sechs euro neunzig und der barkeeper gab mir auf die hundert euro die ich ihm gab vouchers heraus.

ich beschwerte mich und wachte dann auf.

02:37 PM

beim lesen fällt mir auf das ich durchgehend schwachsinn geschrieben habe die letzten zwei monate. weiter so.

hier noch, aus archivierungszwecken, der thehandydandy flyer vom samstag (der grund für all den schwachsinn? ;:()

flyer_gti1.jpg


Mit »FM-ends-up-in-a-CAR-HIFI« verwirklichte The HANDYDANDY als eine der ersten BluetoothBands in den 00er Jahren des 21.Jhdt. die Idee einer ›Musikband‹ für den öffentlichen Raum, die klanglich komplex ist, Auf einer weitläufigen Fläche im Stadtgebiet, dem Yppenplatz in Wien, Österreich, installierte The HANDYDANDY auf einer Fläche von 4000qm knapp zwanzig Autos des GTI-Clubs Wien mit insgesamt 780TeraWatt purem Car-Hifi-Sound, unterschiedlichen Ausrichtungen und spektralen Aufteilungen, so dass 20 überlappende Zonen verschiedener Klangkomponenten entstanden. Die Klänge wurden in in MAX/MSP vor Ort synthetisiert. Tatsächlich arbeiteten The HANDYDANDY bei ihren Installationen im öffentlichen Raum nicht nur mit den synthetischen Klängen, die ihre Computer herstellten, sondern sie benutzen diese auch als Kontrapunkt zu den Geräuschen, die sich am jeweiligen Ort unter den Motorhauben finden und bringen sie in einen ästhetischen Kontext, indem sie ihnen tonhafte Klänge zu Seite stellen.


08:25 AM July 03, 2005 stoiker

hiess er, und ich dachte immer es sein ein vampir. die realität zerrt wieder einmal. wieder einmal an einem sonntagmittag, vielleicht zeit dazu. sechzehn schlafwagen lang und ein mord. der rote flemmy, das kecke stofftier von renfahs freundin, von ihr genäht gebastelt gerötet ist jetzt in meinem winterschal eingewickelt und auf dem weg zur kompletten einmottung. ab in den schrank damit. werde ihn dann mal in jahren wieder auspacken. auch zep trinkt sein letztes bier heute. tippt gedankenverloren auf dem tisch herum und sieht nichts als ein tiefes schwarz an sich verbeirauschen. eine grosse braunhaarige frau in eleganter kleidung schwebt durch die hydraulische schiebetür, kaum ein atemzug und sie steht vor ihm.
wir sind ja alle so viele ichs, leben illusionen. wie tertulian und seine grenzenlose empörung über die "anderen". jeder modelt das ihm gelehrte nach seinem gutdüncken, wie sein eigener lehrer es nach seinem gutdüncken ihm gelehrt hatte. die säulenhalle salomos. stoische selbsterkenntniss. alles erinnerungen.

03:16 PM July 01, 2005

grad auf dem schreibtisch gefunden

körpersprache; an der nase rubbeln, hände in der tasche, auf dem platz hüpfen, zwinkern etc. zuviel. darüber denk ich morgen nach, schreib es mir in die agenda. gleich jetzt. erledigt

noch nicht erledigt. jetzt auf die klasse. krisensitzung.

04:23 PM

ganz schöner schwachsinn

03:04 PM